Hmm.. Langsam Lerne ich...

 

Ich lerne langsam aber sicher, manche Dinge einfach so sein zu lassen wie sie eben sind...

Lerne Dinge nicht mehr zu erzwingen, renne... nichts und niemandem hinterher, weil wenn du einer Sache hinterherlaufen musst... Dann will es nicht an einem Ort bleiben, nicht bei dir bleiben, es will nicht eingeholt werden und es will nicht an deiner Türe stehenbleiben... Ich vertraue auf Gott, das Schicksal und darauf das Dinge so laufen werden wie sie zu laufen haben, ich werde nicht Passiv bleiben und nur abwarten aber ich werde auch keine Kraft mehr in aussichtslose Kämpfe mehr stecken...

Habe gelernt damit aufzuhören Nachrichten zu "entschlüsseln" und aufgehört damit meine Zeit damit zu verschwenden bestimmte Andeutungen krampfhaft versuchen zu deuten, ich bin an einem Punkt an dem ich klare Antworten möchte und keine Andeutungen sondern lieber eine simple Geste möchte die mir zeigt woran ich bin... Ich lerne langsam das ich nicht zu haben bin für den Kindergarten in dem man erraten muss wie der andere sich fühlt, was er möchte und was seine Absichten sind...

Ich musste lernen Menschen die nicht in meinem Leben sein möchten gehen zu lassen, sogar die Türe halte ich ihnen auf weil ich keine durchreisenden in meinem Leben haben will, weil mein Herz, meine Liebe und meine Treue nichts für "Gäste" sind...
Ich habe gelernt das es Okay ist wenn ich nicht alle Antworten habe auf die Fragen in meinem Kopf, das es Okay ist das ich nicht da bin wo ich gerne wäre in meinem Leben, das es Okay ist wenn ich nicht immer das bekomme was ich will weil ich bis jetzt immer dass vom Leben bekam was ich brauche...

Langsam habe ich lernen müssen, mir zu Vergeben für die Fehler aus meiner Vergangenheit, weil sie nur zeigen das ich Dinge versucht habe die nicht richtig für mich waren, sie zeigen dass ich nicht immer auf Nummer sicher gegangen bin und das Risiko in Kauf nahm, sie beweisen nur das ich ein Mensch war der seine Chancen nutzen wollte, die Chance auf ein kleines Stück vom Glück...

Ich nehme die Weisheit aus all dem gelernten in mich auf, dass Fehler oft passieren weil wir etwas erzwingen wollen das nicht gemeint ist für uns und wir versuchten etwas zu bekommen, dass wir wahrscheinlich nie haben sollten...

18.2.17 10:26, kommentieren

Fliegende Gedanken..

Eine Beziehung besteht nicht nur aus Schmetterlingen im Bauch und dem Zauber den sie am Anfang hatte. Sie besteht aus Kompromissen, Streitereien mit... oft hässlichen Worten. Nicht immer aus einem Lichtstrahl der auf ein Paar für die Ewigkeit scheint. Es ist kompliziert, selten einfach und es beansprucht viel Zeit und noch viel mehr Arbeit...

Eine Beziehung wird deine Unsicherheiten nicht auslöschen können, deine Ängste die tief in deinen Knochen stecken nicht einfach so Ausradieren können. Eine Beziehung kann keine Sorgen verschwinden lassen. Wir möchten das gerne Glauben, das eine Beziehung die Macht dazu hat, doch es ist nicht die Realität und weit entfernt von der Wahrheit...

Wenn du beginnst die dunklen Wolken zu sehen die beginnen eure Beziehung zu Überschatten, dann gerate nicht in Panik. Lauf nicht weg, lass das was ihr euch aufgebaut habt, nicht einfach so stehen. Reite die Welle die gerade Versucht euer Aufgebautes wegzuspülen, Streite, Schreie, Kämpfe und schwimme darin egal wie Stark der Strom wird. Denn nur dann lohnt es sich was zu Retten, weil du musst erst durch die wirklich harten Zeiten, um in die guten Kapiteln einer Beziehung anzukommen...

Eine Beziehung ist nicht linear. Es ist nicht etwas das immer nur nach Oben wächst. Du musst auch mal schwierige Gespräche führen, die dich Verletzen und vielleicht auch zum Weinen bringen werden, die Gespräche, die auch deinen Partner Verletzen weil du offen und ehrlich bist. Gespräche die, die dunklen Teile einer Persönlichkeit ans Tageslicht bringen, weil ihr euch beide sehen müsst so wie ihr nun mal seid, mit all den Fehlern und allem. Teile einer Persönlichkeit so dunkel das du sie niemals sehen wolltest, herzzerreißende Streitereien durch die Hölle und zurück, aber das ist gut so, nur Sonnenschein wirst du nirgends finden, bei niemandem...

Aber nur so kannst du in der Lage sein zu sehen, ob es die Art der Liebe ist, die wahr ist. Nur dann, kannst du in der Lage sein zu sehen, ob es die Art der Liebe ist, die du behalten willst. Nur dann kannst du in der Lage sein zu sehen, ob es die Art der Liebe ist, die du nicht Aufgeben willst....

9.12.16 10:51, kommentieren

3 Jahreswende...

2015 war ein Jahr von abgenutzten Herzen, Wut, Verbitterung, zitternden Händen und müden Augen. Ein Jahr mit viel Drama, viel Leid und viel Lärm wegen Menschen die an meiner kleinen Welt gerüttelt haben, aber nicht in ihr blieben, wegen Menschen die Stress, Streit und das Drama liebten, sich am Ende aber nur als reine Energiefresser rausstellten. Und doch blicke ich zwar voller Abscheu auf all diese Kraftraubenden Momente zurück und weiß in Zukunft mit meinen Kraftreserven besser umzugehen, denn ich habe gelernt das nicht jede Diskussion geführt werden muss, das mein innerer Frieden vor jedem Streit steht und ich mich nicht mehr dem Drama hingebe das manche ebenso sehr brauchen wie die Luft zum Atmen...


2016 war ein Jahr des Stolpern´s, über Schauspieler die ihr Handwerk perfekt beherrschen, über Versprechen die am Ende einfach nur schön geklungen haben, über Freunde von denen du heute weißt dass sie nie welche waren und über deine eigenen Grenzen was deine Kräfte angeht...
Stolpern über verstoßene Freunde, die den Weg zurück in die Gegenwart suchen, wieder zusammen mit mir ein Stück des Weges gehen wollen, es wurde viel gesprochen, viel geweint und viel verziehen…
Ich ebnete den Weg für die Zukunft, beseitigte Missverständnisse aber auch Dämonen der Vergangenheit, sodass die Zukunft eine Chance erhält zu reifen und zu erblühen.
Es ist ein Aufwärmen, auf das was da kommt – die langersehnte Chance alles besser zu machen!
… Und doch blickst du zurück auf ein Jahr, ein wenig stärker, weiser und auch ein wenig in dich verschlossener, weil du den Kreis der dich umgibt enger gezogen hast, da andere immer mehr Energie darauf verwenden sich selbst und andere zu verletzen...

 

2017 Game time! Das wird mein Jahr! Ich werde das kommende Jahr nutzen, in dem ich mich wieder auf mich konzentriere, in dem ich endlich das tue was ich schon so lange "auf später" verschiebe. Ich hör auf mich in meinem eigenen Leben hintenanzustellen, während ich den anderen beim Leben zusehe. Ich werde mein eigenes Leuchten in einer Welt voller Blender sein, mein eigener Held und ich rette die wichtigsten Personen nämlich meinen Partner und mich selbst. Ich werde mich auf neue Erfahrungen einlassen und mich Herausforderungen stellen, vor denen ich mich auch so lange Gedrückt hab. Ich werde den Bann durchbrechen und das Jahr 2017 wird großartig werden – es wird mein Jahr werden! Ich blicke in dieses Jahr voller Zuversicht, Tatendrang, mit viel viel Liebe, Verständnis, Hoffnung, großer Kraft und unbrechbarem Willen!!


Ich schrieb die Zeilen: „Komm lass uns wirklich „Anders“ sein, in dem wir uns gegenseitig gut tun, während die Welt damit beschäftigt ist, sich zu verletzen…“

 

Wir werden Anders sein …

6.12.16 14:28, kommentieren

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